Kindlicher & jugendlicher Knickfuß
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Das Thema Knickfuß ist auf einer Art recht komplex, weil es unterschiedliche Arten von Knickfüßen gibt, die sich aber immer negativ auf die Beinstatik auswirken und somit auch das Wachstum dementsprechend negativ beeinflussen.
Jeder Betroffene bekommt es irgendwann mit Knieproblemen zu tun, meist treten die in mitten der Pubertät auf, manchmal aber auch erst im Erwaschsenenalter. Dieses ist Abhängig von der Art des Knickfußes, von der körperlichen Beanspruchung (etwa Fußball spielen), aber auch die Begleiterscheinungen, wie etwa Senkfüße oder Hohlfüße spielen hier eine gewichtige Rolle.

Eigentlich kann jeder Knickfüße direkt erkennen. Ein Blick auf die Fersen des stehenden Kindes reicht dafür schon aus. Noch deutlicher erkennt man es an den Schuhen der Kinder, die gegen die Knickfüße keine Einlagen tragen. Es dauert dann nur wenige Wochen, bis sich die Schuhe dementsprechend verformen.

Aber auch Schuhe mit zu weicher Sohle fördern den Knickfuß, wenn keine Einlagen oder Zurichtungen im Schuh sind.

Herauswachsen oder auswachsen können Knickfüße nicht von selbst, wenn auch heute gerne diese Aussage so  von manchen Kinderärzten getroffen wird!

Je nach Art und Schweregrad des Knickfußes reichen manchmal Gymnastikübungen aus,- meistens jedoch werden stabile Maßeinlagen benötigt, die den Fuß und die Beinachse in der korrekten Form und Position halten.
Dadurch wird nicht nur ab sofort das Gangbild positiv verändert, sondern auch die Bänder,- Sehnen und Muskelstränge stabilisiert!

Bis zum 3. Lebensjahr ist sowohl ein leichtes Einknicken der Fersen unbedenklich, weil sich im Regelfall die Füße bis dahin von selbst festigen. Knickt die Ferse aber zu stark ein, ist ein Handeln zwingend erforderlich. Insbesondere dann, wenn sich die Fußgewölbe flach treten, müssen die Füße auch schon ab dem 2. Lebenjahr mit Einlagen versorgt werden.
Als Faustregel gilt:
Umso früher die Eltern tätig werden, desto schneller werden sich die Füße in der natürlichen Form festigen und die Beinverkrümmung wird vermieden!

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